der Zeitenliste

Ducati in der rolle des gejagten

Source: WORLDSBK.COM | NEWS - Thursday, 25th February 2010, 7:16 GMT

Am Sonntag erfolgt auf der 4,445 Kilometer langen Piste Phillip Island in Australien der Startschuss zur Superbike-WM 2010. Nach den letzten Tests am Sonntag und Montag haben sich vor allem die Ducati-Asse in die Favoritenposition gebracht. Aber nicht nur die Xerox-Ducati-Werksfahrer Michel Fabrizio und Nori Haga sollten beim Klassiker vor Melbourne stark zu beachten sein. Auch die Althea-Ducati-Asse Carlos Checa und Shane Byrne sowie der Tscheche Jakub Smrz auf der B&G Pata Ducati sollten für Plätze in den Top-5 jederzeit in Frage kommen. YAMAHA: GEHTS AM RENNWOCHENDE EINFACHER? Yamaha Sterilgarda muss erst den Schock von den Tests verdauen, bei denen sich James Toseland und Cal Crutchlow nur auf den Rängen 12 und 17 in der Zeitenliste fanden. „Es hat nur sehr wenig geklappt", jammerte Supersport-Weltmeister Cal Crutchlow nach den Testfahrten am Sonntag und Montag. Dennoch: Die Yamaha R1 hat viel Potenzial und wurde nach dem Gewinn des WM-Titels durch Ben Spies im Vorjahr weiter optimiert, was beide Piloten bei den Tests in Valencia und Portimao unter Beweis gestellt haben. HONDA: DIE TESTS ZÄHLEN NICHT MEHR. Ten-Kate-Star Jonathan Rea galt vor den Tests auf Phillip Island als einer der Topfavoriten. Zuletzt musste der Nordire erkennen, dass der Sieg beim Saisonauftakt wohl nur über Ducati führen wird. Als gesamt Fünfter war der 23-Jährige dennoch in Schlagdistanz zu den Zweizylinder-Assen. Für den deutschen Max Neukirchner beginnt auf Phillip Island mit dem ersten Auftritt für Ten-Kate-Honda eine neue Ära seiner Superbike-WM-Karriere. ,,Wir müssen noch an der Performance über die Renndistanz verbessern. Die Reifen bauen nach wenigen Runden bereits extrem ab." APRILIA HOFFT AUF DEN ,,IMPERATOR". Max Biaggi will die großen Erwartungen der Tifosi in Australien gerecht werden. Der 38-jährige Römer tritt 2010 an, um Aprilia mit der RSV4 Factory den ersten Superbike-WM-Titel zu bescheren. Bei den Tests vor wenigen Tagen hielt sich der Routinier was die Rundenzeiten betrifft zurück, die Crew konzentrierte sich hauptsächlich auf die Verbesserung in einzelnen Streckensektoren. Leon Camier geht als britischer Meister und mit einer Werksmaschine in seine erste volle Superbike-WM-Saison. SUZUKI ALSTARE HOFFT AUF HASLAM Bei Alstare Suzuki ruhen die Hoffnungen ganz klar auf dem Briten Leon Haslam, der in allen Wintertest-Sessions für die Truppe von Francis Batta überzeugen konnte. Hinter Jonathan Rea war der 27-Jährige mit Position 7 zweitbester der Vierzylinder-Piloten. In Portimao und Valencia war Haslam im absoluten Spitzenfeld. Etwas anders die Ausgangsposition des Franzosen Sylvain Guintoli. Nach durchwachsenen Testergebnissen müsste der 28-Jährige mit einem Platz unter Top-10 zum Auftakt zufrieden sein. KAWASAKI: TOP-10 ALS VORGABE. Bei Kawasaki Bird wäre man mit Top-10 Plätzen für Chris Vermeulen und Tom Sykes zufrieden. Der 27-jährige Vermeulen nimmt bei seinem Debüt für die Grünen, gleichzeitig sein Heimauftritt, sogar unter Plätze zwischen 5 und 10 ins Visier. Anders sieht die Ausgangsposition für die Pedercini-Kawasaki-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden aus, die mit aller Kraft daran arbeiten wollen, ihre rote Laterne diesmal anderen Piloten zu überlassen. BMW: NOCH GIBT ES VIEL ARBEIT. BMW Motorrad Motorsport will vor allem am Freitag vor dem WM-Auftakt auf Phillip Island noch an der Performance arbeiten. Teammanager Davide Tardozzi erwartet von Troy Corser und Ruben Xaus zumindest Ergebnisse wie vor einem Jahr, damals holte Corser beim WM-Debüt von BMW einen achten Rang. ,,Es geht langsam, aber wirklich ganz langsam nach vorne", kommentierte Tardozzi am Montag nach Ende der Tests. SUPERSPORT-WM: LASCORZ GEGEN DIE HONDA-MEUTE. Der Spanier Loan Lascorz geht nach seiner Bestzeit bei den Tests auf Phillip Island als einer der Top-Favoriten in den Saisonauftakt am Sonntag. Der Motocard-Kawasaki-Pilot muss sich aber auf heftigste Gegenwehr der Honda-Asse einstellen. Vor allem Ten-Kate-Honda-Star Kenan Sofuoglu und Vize-Weltmeister Eugene Laverty auf der Parkalgar-Honda sind ebenfalls Anwärter auf den Sieg. Spannend auch das interne Match zwischen den Triumph-Piloten Seb Charpentier, David Salom, Jason di Salvo und Chaz Davies. Read article

Ducati: Erdrückende dominanz

Source: WorldSBK.com - Monday, 22nd February 2010, 7:53 GMT

Die Ducati-Asse der Superbike-WM drückten den Tests auf der 4,445 Kilometer langen Piste von Phillip Island am Sonntag und Montag klar den Stempel auf. Nach einem Regenschauer bliesen die Asse am Montagvormittag zur Attacke. Am Ende lag Michel Fabrizio mit der Xerox-Ducati in 1:31,650 vor Althea-Pilot Shane Byrne und der Tscheche Jakub Smrz (B&G Pata) und Carlos Checa mit der zweiten Althea-1098er. Der 37-Jährige konnte sich im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten am Montag nicht mehr steigern. „Ich bin sehr zufrieden, denn meine Rundenzeiten waren schnell und recht konstant", freute sich Fabrizio. Vize-Weltmeister und Fabrizio-Teamkollege Nori Haga reihte sich hinter Johnny Rea auf Platz 6 ein. HONDA: ALLEINE GEGEN DIE ZWEIZYLINDER. Jonathan Rea war mit der Ten-Kate-Honda der einzige Vierzylinder-Pilot, der sich in der Addition der beiden Tage auf Phillip Island in die Armada der Ducati-Zweizylinder-Piloten mischen konnte. Max Neukirchner steigerte sich am Montag um eine Zehntel, legte aber mehr Wert auf die Rennperformance über längere Distanzen. Für den 26-jährigen Sachsen sprang am Ende in 1:32,691 Position 10 heraus. Bei CRS Honda fehlte Broc Parkes, der wegen einer Verletzung und wurde durch Josh Brookes (20.) ersetzt. Makoto Tamada beginnt die Saison mit der Honda aus dem Team Pro Ride erst in Portimao. YAMAHA: RUNDENZEITEN HINTER DEN ERWARTUNGEN. Bei Yamaha blieben die Spitzenzeiten an beiden Tagen aus. James Toseland und Cal Crutchlow konzentrierten sich auf die Abstimmung der R1 über die Renndistanz. Mit den Positionen 12 und 17 lagen die Asse aus dem Sterilgarda-Yamaha-Team dennoch ungewohnt weit zurück. „Wir haben viel mit den neuen Pirelli-Mischungen probiert", beruhigte Teammanager Massimo Meregalli. APRILIA: BLUFFTE APRILIA? Die Alitalia-Aprilia-Stars Max Biaggi und Leon Camier reihten sich auf den Positionen 8 und 9 ein. Biaggi klagte noch ein wenig über die Unruhen in den Bremszonen. Die Truppe konzentrierte sich vor allem auf einzelne Sektorabschnitte und weniger den Gesamtrundenzeiten. Biaggi und Camier sollten mit der RSV 4 Factory für den Auftakt ab kommenden Freitag dennoch sehr gut gerüstet sein. SUZUKI: GUTE STANDORTBESTIMMUNG. Bei Suzuki Alstare ist man für den Saisonauftakt gut gewappnet. Der Brite Leon Haslam zeigte vor allem am ersten Testtag auf Phillip Island starke Zeiten. Im Renntrimm hat Suzuki noch etwas Aufholbedarf, dies bestätigte auch Cheftechniker Giacomo Guidotti. Haslams Teamkollege Sylvain Guintoli reihte sich nach den beiden Tagen an der zwölften Position der Zeitenliste ein. KAWASAKI: NÄHER HERANGEKOMMEN. Kawasaki-Neuling Chris Vermeulen (1:32,870) drehte den Spies im internen Teamduell bei Kawaski Bird zu seinen Gunsten um. Am Ende fanden sich Vermeulen und Teamkollege Tom Sykes auf den Rängen 16 und 18 der Zeitentabelle wieder. Im Gegensatz zu den Tests in Portimao im Januar konnte Kawasaki den Rückstand reduzieren. Beide Piloten verloren diesmal nur noch 1,2 Sekunden auf die Spitze. Weniger gut lief es für die Pedercini-Kawasaki-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden, die sich nur auf den Plätzen 23 und 24 fanden. BMW KÄMPFT. Bei BMW zeigte vor allem Ruben Xaus am zweiten Testtag viel Kampfgeist. Der Katalane wetzte nach dem Regenschauer am Montag noch zu seiner persönlichen Bestzeit, die ihn auf Position 11 der Gesamtzeitenliste spülte. Teamkollegen Troy Corser blieb der 13. Rang. Wir haben heute im Laufe des Tages viele Dinge getestet. Einige Dinge haben sich gut angefühlt, andere nicht. Meiner Meinung nach ist das Motorrad noch etwas unruhig auf Bodenwellen - sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Dennoch: Sowohl Xaus als auch Corser fehlten nach zwei Tagen nur etwas mehr als eine Sekunde auf die Spitze. SUPERSPORT-WM: LASCORZ KONTERT. Provec-Motocard-Kawasaki-Pilot Joan Lascorz überflügelte Ten-Kate-Honda-Pilot Kenan Sofuoglu am zweiten Testtag auf Phillip mit einer Fabelzeit von 1:34,374. Der Türke auf der Ten-Kate-Honda konnte im Finish nicht mehr kontern. Auf Rang 4 reihte sich zur Freude von Teammanager Ronald ten Kate Neuzugang Michel Pirro ein. Fabien Foret und Kats Fujiwara sorgten auf den Position en 5 und 6 dafür, dass die Tests zu einem Match zwischen Honda und Kawasaki wurden. Bester Triumph 675-Pilot war wie schon am Sonntag der Franzose Seb Charpentier auf Position 8 in 1. Read article

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