Vize -Weltmeister
Ducati bestätigt favoritenstellung
Source: WORLDSBK.COM | NEWS - Friday, 26th February 2010, 7:30 GMTBei kritischen Gripbedingungen und brütenden 31 Grad Lufttemperatur wurden die ersten beiden Sessions der Superbike-WM-Asse auf Phillip Island zu einem Sturzfestival, bei dem die Ducati-Fahrer dennoch klar das beste Ende für sich hatten. Althea-Ducati-Pilot Carlos Checa liess sich trotz eine Abfluges die Bestzeit in 1:32,155 gutschreiben. Der Vorsprung auf Michel Fabrizio mit der Xerox-Ducati fiel jedoch minimal aus. Vize-Weltmeister Nori Haga reichte sich mit der zweiten Xerox-Ducati auf Rang 5, hinter Shane Byrne (Althea) ein. Byrne musste nach einem Highsider in das Streckenspital gebracht werden. Jakub Smrz rundete auf Rang 9 das starke Ducati-Gesamtergebnis ab. SUZUKI ALSTARE: AUCH GUINTOLI WIRD STÄRKER. Leon Haslam konnte im ersten Qualifying auf Phillip Island seine Leistungen aus den Vorsaison-Tests eindrucksvoll bestätigen. Der Brite wetzte mit der Alstare-Suzuki in 1:32,373 auf Rang 3 und war somit auch klar bester Vierzylinder-Pilot. Haslams französischer Teamkollege Sylvain Guintoli zeigte mit Platz 8 eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu den Testfahrten am vergangenen Sonntag und Montag. YAMAHA: KEINE BESSERUNG IN SICHT. Wie schon bei den Tests vor knapp einer Woche auf Phillip Island erlebten die Sterilgarda-Yamaha-Asse James Toseland und Cal Crutchlow am Freitag im ersten Qualifying eine Enttäuschung. Crutchlow konnte sich in 1:33,038 gerade noch in den Top-10 halte. James Toseland büsste als 13. Bereits 1,3 Sekunden auf Checa ein und war nur eines der prominenten Sturzopfer. Yamaha zieht nun alle Register: Die Mannschaft um Massimo Meregalli hatte in den Tagen vor dem ersten Training sogar Teile der R1 aus dem Jahr 2009 nach Australien einfliegen lassen. HONDA: REA RETTET HONDA-EHRE. Johnny Rea war mit der Hannspree-Ten-Kate-Honda wie erwartet bester Fireblade-Pilot. Der Nordire büsste als Siebter jedoch schon sieben Zehntel auf Checa ein. Max Neukirchner fand sich nach einem Sturz im freien Training im ersten Qualifying nur an der 18. Position der Zeitentabelle. „Ich bin etwas ratlos, weil das Motorrad extrem stark driftet", merkte der Sachse an. Die Honda-Markenkollegen Josh Brookes, als Ersatz für Landsmann Broc Parkes, und Vitto Iannuzzo kamen nur auf die Ränge 21 und 22. APRILIA: AUCH BIAGGI BLIEB NICHT VERSCHONT. Max Biaggi sicherte sich mit der Alitalia-Aprilia RSV4 im ersten Qualifying die sechste Position. Der 38-jährige Römer blieb unter der stechenden Sonne jedoch, wie viele seiner Konkurrenten, nicht von einem Ausrutscher verschont. Sein junger britischer Teamkollege Leon Camier zeigte als Eflter einen Auftwärtstrend. KAWASAKI: GELUNGENER AUFTAKT. In der Box von Kawasaki Bird herrschte am Freitagnachmittag nach dem ersten Qualifying kollektives Aufatmen. Der Grund: Lokalmatador Chris Vermeulen schob sich in 1:33,389 als Zwölfter bereits nahe an die Top-10 heran. Der Australier lag damit gerade mal eine Zehntel vor seinem britischen Teamkollegen Tom Sykes, der sich auf Rang 16 einreihte. Keine gute Nachricht gab es von den Markenkollegen: Die Pedercini-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden bildeten wie schon bei den Tests das Schlusslicht. BMW: KUNDENTEAM KOMMT NÄHER. BMW-Ausgängeschild Troy Corser brachte am Freitag auf Phillip Island den besten der Bayern-Vierzylinder auf Platz 16. Vier Zehntel hinter Corser reihte sich bereits Andrew Pitt mit der ersten der beiden Reitwagen-BMW ein. Der Spanier Ruben Xaus musste sich nach mehreren Stürzen mit der 19. Position begnügen. Roland Resch sass dem Katalanen mit der zweiten Reitwagen-BMW direkt im Nacken. ,,Die Verhältnisse waren bei der enormen Hitze für niemanden angenehm", bemerkte der hartgesottene Pitt. SUPERSPORT-WM: LASCORZ BESTÄTIGT TESTZEITEN. Der Spanier Loan Lascorz sicherte sich im ersten 600er-Qualifying auf der Motocard-Kawasaki in 1:34,629 die Spitzenposition. Vize-Weltmeister Eugene Laverty wetzte bei seinem Schlussangriff mit der Parkalgar-Honda noch an die zweite Position vor Kenan Sofuoglu mit der Ten-Kate-Honda. Lascorzs Teamkollege Kats Fujiwara sicherte sich die vierte Position vor Michele Pirro (Ten Kate) und Chaz Davies mit der besten Triumph 675. ACHTUNG: Alle Resultate, Punktestände und Informationen finden Sie unter www.worldsbk.com Read article
Ducati in der rolle des gejagten
Source: WORLDSBK.COM | NEWS - Thursday, 25th February 2010, 7:16 GMTAm Sonntag erfolgt auf der 4,445 Kilometer langen Piste Phillip Island in Australien der Startschuss zur Superbike-WM 2010. Nach den letzten Tests am Sonntag und Montag haben sich vor allem die Ducati-Asse in die Favoritenposition gebracht. Aber nicht nur die Xerox-Ducati-Werksfahrer Michel Fabrizio und Nori Haga sollten beim Klassiker vor Melbourne stark zu beachten sein. Auch die Althea-Ducati-Asse Carlos Checa und Shane Byrne sowie der Tscheche Jakub Smrz auf der B&G Pata Ducati sollten für Plätze in den Top-5 jederzeit in Frage kommen. YAMAHA: GEHTS AM RENNWOCHENDE EINFACHER? Yamaha Sterilgarda muss erst den Schock von den Tests verdauen, bei denen sich James Toseland und Cal Crutchlow nur auf den Rängen 12 und 17 in der Zeitenliste fanden. „Es hat nur sehr wenig geklappt", jammerte Supersport-Weltmeister Cal Crutchlow nach den Testfahrten am Sonntag und Montag. Dennoch: Die Yamaha R1 hat viel Potenzial und wurde nach dem Gewinn des WM-Titels durch Ben Spies im Vorjahr weiter optimiert, was beide Piloten bei den Tests in Valencia und Portimao unter Beweis gestellt haben. HONDA: DIE TESTS ZÄHLEN NICHT MEHR. Ten-Kate-Star Jonathan Rea galt vor den Tests auf Phillip Island als einer der Topfavoriten. Zuletzt musste der Nordire erkennen, dass der Sieg beim Saisonauftakt wohl nur über Ducati führen wird. Als gesamt Fünfter war der 23-Jährige dennoch in Schlagdistanz zu den Zweizylinder-Assen. Für den deutschen Max Neukirchner beginnt auf Phillip Island mit dem ersten Auftritt für Ten-Kate-Honda eine neue Ära seiner Superbike-WM-Karriere. ,,Wir müssen noch an der Performance über die Renndistanz verbessern. Die Reifen bauen nach wenigen Runden bereits extrem ab." APRILIA HOFFT AUF DEN ,,IMPERATOR". Max Biaggi will die großen Erwartungen der Tifosi in Australien gerecht werden. Der 38-jährige Römer tritt 2010 an, um Aprilia mit der RSV4 Factory den ersten Superbike-WM-Titel zu bescheren. Bei den Tests vor wenigen Tagen hielt sich der Routinier was die Rundenzeiten betrifft zurück, die Crew konzentrierte sich hauptsächlich auf die Verbesserung in einzelnen Streckensektoren. Leon Camier geht als britischer Meister und mit einer Werksmaschine in seine erste volle Superbike-WM-Saison. SUZUKI ALSTARE HOFFT AUF HASLAM Bei Alstare Suzuki ruhen die Hoffnungen ganz klar auf dem Briten Leon Haslam, der in allen Wintertest-Sessions für die Truppe von Francis Batta überzeugen konnte. Hinter Jonathan Rea war der 27-Jährige mit Position 7 zweitbester der Vierzylinder-Piloten. In Portimao und Valencia war Haslam im absoluten Spitzenfeld. Etwas anders die Ausgangsposition des Franzosen Sylvain Guintoli. Nach durchwachsenen Testergebnissen müsste der 28-Jährige mit einem Platz unter Top-10 zum Auftakt zufrieden sein. KAWASAKI: TOP-10 ALS VORGABE. Bei Kawasaki Bird wäre man mit Top-10 Plätzen für Chris Vermeulen und Tom Sykes zufrieden. Der 27-jährige Vermeulen nimmt bei seinem Debüt für die Grünen, gleichzeitig sein Heimauftritt, sogar unter Plätze zwischen 5 und 10 ins Visier. Anders sieht die Ausgangsposition für die Pedercini-Kawasaki-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden aus, die mit aller Kraft daran arbeiten wollen, ihre rote Laterne diesmal anderen Piloten zu überlassen. BMW: NOCH GIBT ES VIEL ARBEIT. BMW Motorrad Motorsport will vor allem am Freitag vor dem WM-Auftakt auf Phillip Island noch an der Performance arbeiten. Teammanager Davide Tardozzi erwartet von Troy Corser und Ruben Xaus zumindest Ergebnisse wie vor einem Jahr, damals holte Corser beim WM-Debüt von BMW einen achten Rang. ,,Es geht langsam, aber wirklich ganz langsam nach vorne", kommentierte Tardozzi am Montag nach Ende der Tests. SUPERSPORT-WM: LASCORZ GEGEN DIE HONDA-MEUTE. Der Spanier Loan Lascorz geht nach seiner Bestzeit bei den Tests auf Phillip Island als einer der Top-Favoriten in den Saisonauftakt am Sonntag. Der Motocard-Kawasaki-Pilot muss sich aber auf heftigste Gegenwehr der Honda-Asse einstellen. Vor allem Ten-Kate-Honda-Star Kenan Sofuoglu und Vize-Weltmeister Eugene Laverty auf der Parkalgar-Honda sind ebenfalls Anwärter auf den Sieg. Spannend auch das interne Match zwischen den Triumph-Piloten Seb Charpentier, David Salom, Jason di Salvo und Chaz Davies. Read article
Ducati: Erdrückende dominanz
Source: WorldSBK.com - Monday, 22nd February 2010, 7:53 GMTDie Ducati-Asse der Superbike-WM drückten den Tests auf der 4,445 Kilometer langen Piste von Phillip Island am Sonntag und Montag klar den Stempel auf. Nach einem Regenschauer bliesen die Asse am Montagvormittag zur Attacke. Am Ende lag Michel Fabrizio mit der Xerox-Ducati in 1:31,650 vor Althea-Pilot Shane Byrne und der Tscheche Jakub Smrz (B&G Pata) und Carlos Checa mit der zweiten Althea-1098er. Der 37-Jährige konnte sich im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten am Montag nicht mehr steigern. „Ich bin sehr zufrieden, denn meine Rundenzeiten waren schnell und recht konstant", freute sich Fabrizio. Vize-Weltmeister und Fabrizio-Teamkollege Nori Haga reihte sich hinter Johnny Rea auf Platz 6 ein. HONDA: ALLEINE GEGEN DIE ZWEIZYLINDER. Jonathan Rea war mit der Ten-Kate-Honda der einzige Vierzylinder-Pilot, der sich in der Addition der beiden Tage auf Phillip Island in die Armada der Ducati-Zweizylinder-Piloten mischen konnte. Max Neukirchner steigerte sich am Montag um eine Zehntel, legte aber mehr Wert auf die Rennperformance über längere Distanzen. Für den 26-jährigen Sachsen sprang am Ende in 1:32,691 Position 10 heraus. Bei CRS Honda fehlte Broc Parkes, der wegen einer Verletzung und wurde durch Josh Brookes (20.) ersetzt. Makoto Tamada beginnt die Saison mit der Honda aus dem Team Pro Ride erst in Portimao. YAMAHA: RUNDENZEITEN HINTER DEN ERWARTUNGEN. Bei Yamaha blieben die Spitzenzeiten an beiden Tagen aus. James Toseland und Cal Crutchlow konzentrierten sich auf die Abstimmung der R1 über die Renndistanz. Mit den Positionen 12 und 17 lagen die Asse aus dem Sterilgarda-Yamaha-Team dennoch ungewohnt weit zurück. „Wir haben viel mit den neuen Pirelli-Mischungen probiert", beruhigte Teammanager Massimo Meregalli. APRILIA: BLUFFTE APRILIA? Die Alitalia-Aprilia-Stars Max Biaggi und Leon Camier reihten sich auf den Positionen 8 und 9 ein. Biaggi klagte noch ein wenig über die Unruhen in den Bremszonen. Die Truppe konzentrierte sich vor allem auf einzelne Sektorabschnitte und weniger den Gesamtrundenzeiten. Biaggi und Camier sollten mit der RSV 4 Factory für den Auftakt ab kommenden Freitag dennoch sehr gut gerüstet sein. SUZUKI: GUTE STANDORTBESTIMMUNG. Bei Suzuki Alstare ist man für den Saisonauftakt gut gewappnet. Der Brite Leon Haslam zeigte vor allem am ersten Testtag auf Phillip Island starke Zeiten. Im Renntrimm hat Suzuki noch etwas Aufholbedarf, dies bestätigte auch Cheftechniker Giacomo Guidotti. Haslams Teamkollege Sylvain Guintoli reihte sich nach den beiden Tagen an der zwölften Position der Zeitenliste ein. KAWASAKI: NÄHER HERANGEKOMMEN. Kawasaki-Neuling Chris Vermeulen (1:32,870) drehte den Spies im internen Teamduell bei Kawaski Bird zu seinen Gunsten um. Am Ende fanden sich Vermeulen und Teamkollege Tom Sykes auf den Rängen 16 und 18 der Zeitentabelle wieder. Im Gegensatz zu den Tests in Portimao im Januar konnte Kawasaki den Rückstand reduzieren. Beide Piloten verloren diesmal nur noch 1,2 Sekunden auf die Spitze. Weniger gut lief es für die Pedercini-Kawasaki-Piloten Matteo Baiocco und Roger Lee Hayden, die sich nur auf den Plätzen 23 und 24 fanden. BMW KÄMPFT. Bei BMW zeigte vor allem Ruben Xaus am zweiten Testtag viel Kampfgeist. Der Katalane wetzte nach dem Regenschauer am Montag noch zu seiner persönlichen Bestzeit, die ihn auf Position 11 der Gesamtzeitenliste spülte. Teamkollegen Troy Corser blieb der 13. Rang. Wir haben heute im Laufe des Tages viele Dinge getestet. Einige Dinge haben sich gut angefühlt, andere nicht. Meiner Meinung nach ist das Motorrad noch etwas unruhig auf Bodenwellen - sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Dennoch: Sowohl Xaus als auch Corser fehlten nach zwei Tagen nur etwas mehr als eine Sekunde auf die Spitze. SUPERSPORT-WM: LASCORZ KONTERT. Provec-Motocard-Kawasaki-Pilot Joan Lascorz überflügelte Ten-Kate-Honda-Pilot Kenan Sofuoglu am zweiten Testtag auf Phillip mit einer Fabelzeit von 1:34,374. Der Türke auf der Ten-Kate-Honda konnte im Finish nicht mehr kontern. Auf Rang 4 reihte sich zur Freude von Teammanager Ronald ten Kate Neuzugang Michel Pirro ein. Fabien Foret und Kats Fujiwara sorgten auf den Position en 5 und 6 dafür, dass die Tests zu einem Match zwischen Honda und Kawasaki wurden. Bester Triumph 675-Pilot war wie schon am Sonntag der Franzose Seb Charpentier auf Position 8 in 1. Read article